Holzbranche bietet tolle Karriere

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Kuchl (pts/26.05.2010/13:45) - Holz liegt als nachhaltiger Baustoff absolut im Trend - und somit auch die Berufe, die sich dessen Management und Verarbeitung widmen. Die fundierte Ausbildung, die heute für Fach- und Führungskräfte der Holzindustrie gefordert wird, bietet das Holztechnikum Kuchl http://www.holztechnikum.at . Das privat geführte Bildungszentrum nahe Salzburg umfasst eine HTL für Betriebsmanagement - Holzwirtschaft, eine Fachschule für Holzwirtschaft und Sägetechnik sowie ein Internat.

"Unsere Absolventen werden als Fach- und Führungskräfte für die Holzindustrie ausgebildet und können somit in jedem Holzbetrieb, beispielsweise im Einkauf, Verkauf oder in der Produktion direkt einsteigen", betont Dr. Erhard Bojanovsky, Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins, der das Holztechnikum trägt. Die Chancen dafür stehen nach der fünfjährigen Ausbildung denkbar gut: Vier von fünf Absolventen haben schon nach einem Monat einen Arbeitsplatz gefunden und niemand sucht länger als sechs Monate, ergab eine Erhebung.

Fit in Technik, Wirtschaft und Sprachen

Dass Kuchl in der Branche als beste Empfehlung gilt, geht auf die praxisnahe Ausbildung und den guten und engen Kontakt mit der Wirtschaft zurück. Für die Vermittlung des aktuellen Standes der Technik geht im September eine neue Werkstättenhalle in Betrieb. Zudem bringen Praktika und Projekte in externen Betrieben wichtige Erfahrungen und lassen erste Kontakte in die Wirtschaft knüpfen.

Die Unterrichtszeit von über 40 Wochenstunden bietet jedoch auch eine fundierte wirtschaftliche Ausbildung, Fremdsprachen wie Englisch, Italienisch und Russisch. Darüber hinaus wird ein Schwerpunkt auf Sozialkompetenzen gelegt. "Eine Führungskraft muss Mitarbeiter führen, im Team arbeiten und sich auch rhetorisch gewandt ausdrücken können. Wir nehmen auch auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle ein", erklärt Direktor DI Helmuth Kogler.

Zielgruppe alle an Holz Interessierten

Zu dieser sozialen Stärke und zum guten Unterrichtsklima trägt wesentlich die "Neue Lernkultur" bei. Schon bisher wird durch Gruppenteilungen und Förderkurse eine möglichst individuelle Betreuung der Schüler erreicht, darüber hinaus gibt es transparente Leistungsbeurteilung und spezielle Nachhilfen im Internat. "Wir setzen auch auf vernetztes Denken und fächerübergreifenden Unterricht", so Kogler. Das spiegelt sich in der Zufriedenheit von Schülern und Lehrern sowie im Lernerfolg wider: 86 Prozent aller Anfänger beenden die Schule erfolgreich. "Wir liegen somit im österreichischen Spitzenfeld", freut sich der Direktor.

Die Schüler des Holztechnikums stammen aus Österreich, Deutschland und Südtirol, drei Viertel davon leben im Internat. Für das kommende Schuljahr gibt es noch Restplätze. "Schon ab der sechsten Schulstufe können Interessierte jederzeit eine Schulführung oder einen Schnupperbesuch von ein bis zwei Tagen vereinbaren. Bei diesem nehmen sie am Unterricht teil, können ein Werkstück selbst produzieren und auch im Internat übernachten", erklärt der Internatsleiter Dipl. Psych. Helmut Lirzer. Angesprochen sind alle, die an Holz interessiert sind.

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